
"Ich habe unzählige
Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und
Staatsanwälte erleben müssen, die man schlicht “kriminell” nennen kann. ...Wenn
ich an
meinen Beruf zurückdenke (ich bin im
Ruhestand), dann überkommt mich ein tiefer Ekel vor
"meinesgleichen" ". Frank Fasel
ehemaliger Richter
am LG Stuttgart, Süddeutsche Zeitung, 9. April 2008




Beispiel 1: Strafvereitelung im Amt
Bei einer Strafanzeige wegen schwerer Köperverletzung hatte ein (vermutlich
vorgesetzter) Polizist bei einer Festnahme von hinten vermutlich mit einer
Dienstpistole auf den Kopf des wehrlosen, auf dem Boden liegenden Festgenommenen
eingeschlagen. Die Wunde mußte dann im Krankenhaus genäht werden musste. Von
zehn (!) der bei der Festnahme anwesenden weiteren Polizisten konnte sich keiner
mehr daran erinnern, wer das gewesen ist (!). Der Täter kam mit vollem Wissen
und Wollen der zuständigen Ermittlungsbehörden vollkommen ungestraft davon.
Beispiel 2. Erpressung und Strafvereitelung im Amt
Bei einer weiteren Strafanzeige durch einen Rechtsanwalt im Auftrag einer
Mandantin wegen einer von ihr beobachteten Richterbestechung (Überreichung eines
hochwertigen Präsentkobs) wurde die Beweislage vorab abgesichert durch drei
unabhängige Versicherungen an Eides Statt von drei unabhängigen Personen.
Die Ermittlungen gegen die betreffende Richterin wurden dann durch die
verantwortliche Staatsanwaltschaft auf der Stelle, ohne weitere Ermittlungen
anzustellen, nachdem die Täter die Tat verleugneten, eingestellt und statt
dessen wurden gegen die Anzeigenerstatterin, deren Rechtsanwalt als angeblicher
“Mittäter” (!) und gegen die weiteren unabhängigen Zeugen “Ermittlungsverfahren”
wegen falscher Verdächtigung u.a. eingeleitet (!). Der Rechtsanwalt, die
Anzeigenerstatterin und sämtliche Zeugen wurden sodann durch mehrere Polizisten
mit anonymen Anrufen, anonymen Emails, sowie sonstige (illegalen, falschen und
vorgeschobenen) “Ermittlungsmethoden” permanent belästigt und bedrängt.
Die mitgeteilte Tat ist bis heute nicht zur Anklage gelangt.
Beispiel 3: Erpressung von Zeugenaussagen
Ein Staatsanwalt ließ telefonisch, ohne Hinweise auf Zeugnisverweigerungsrechte
und die Anwesenheit eines Rechtsanwalts, Zeugen bei deren Vernehmung vor die
Wahl stellen, entweder auf der Stelle auszusagen, oder sie würden in Haft
genommen.
Dem Verteidiger gelang es noch nicht einmal, festzustellen, wer die Person war,
die diese Erpressung der Zeugen vornahm, geschweige denn, das es deswegen zu
irgend welchen Konsequenzen bei der Staatsanwaltschaft gekommen wäre.
Beispiel 4: Staatlicher Drogenhandel und Erpressung
Einem Rechtsanwalt wurde eine Erpressung mitgeteilt. In einem Drogengeschäft
wurde ein Mandant damit bedroht, daß seine Lebensgefährtin sowie deren Tochter
ermordet würden. Damit wurden 2.000,00 Euro erpresst. Es handelt sich um die
Bezahlung des “Kaufpreises” für ein Drogengeschäft.
Als Täter der Erpressung konnte durch den Rechtsanwalt mit einiger Sicherheit
ein verdeckter Ermittler der Polizei identifiziert werden.
Wegen der Bedrohung von Dritten, und da mit einiger Sicherheit davon auszugehen
ist, daß Polizei und Staatsanwaltschaft hinter den Verbrechen stecken, konnte
die Angelegenheit nicht zur Anzeige gebracht werden. Da es verboten ist, die
Tätigkeit oder Identität verdeckter Ermittler aufzudecken, konnte noch nicht
einmal der Mandantschaft mitgeteilt werden, mit wem sie es da in Wirklichkeit zu
tun hatte (!).
Beispiel 5: Staatlicher Drogenhandel
In einem großen Drogenprozess wurde niemals geklärt, woher die fraglichen
Drogen, die angeblich veräußert wurden, eigentlich wirklich kamen.
Sämtliche “Täter” wurden verurteilt, ohne daß die eigentliche Quelle der
Straftaten (große Mengen an Heroin, die genauso blitzartig, wie sie auftauchten,
wieder verschwanden) jemals auch nur zur Diskussion kam.
Aus den Akten ging jedoch recht eindeutig hervor, woher die fraglichen Drogen in
Wirklichkeit kamen: nämlich aus den Händen der Kriminalpolizei selbst. Über
einen Zeitraum von ca. 1 Jahr hinweg wurde durch die Polizei selbst (über
“verdeckte Fahnder”) aktiver Drogenhandel betrieben, und am Ende, sozusagen zur
Rechtfertigung dieser Tätigkeiten, wurden einige unbedeutende “kleine Fische”
ans Messer der Justiz geliefert.
Die eigentlichen Täter und Drogenhändler laufen heute noch frei und unbestraft
herum, und verkaufen unseren Kindern ungehindert und ungestraft weiterhin
Drogen, - im Schutz und in Zusammenarbeit mit der deutschen “Justiz” selbst.
Beispiel 6:
Ein “Starverteidiger” (Typ: Schoßhündchen) bekommt von der Ehefrau des von ihm
als Pflichtverteidiger vertretenen Angeklagten für mindestens eine Tatnacht ein
Alibi.
Anstatt dieses Alibi vor Gericht einzubringen, “berät” dieser Rechtsanwalt, der
entgegen der Beteuerungen des Mandanten von dessen Schuld überzeugt war, die
Ehefrau dahingehend, daß sie damit rechnen müsse, im Falle einer Verurteilung
strafrechtlich verfolgt zu werden, und zwar vollkommen unabhängig davon, ob ihre
Aussage wahr ist oder falsch!
Daraufhin macht diese von Ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Das Alibi
kann nicht in das Strafverfahren eingeführt werden. Der eigene Mandant wurde
daraufhin zu langen Gefängnisstrafen verurteilt.
Beispiel 7:
Ein Wahlverteidiger (Typ: Schoßhündchen) nimmt in einer Strafsache Akteneinsicht
(in eine mit gefälschten Urkunden gefüllte Strafakte!) und ist daraufhin von der
Schuld seines eigenen Mandanten fest überzeugt. “Rechtliches Gehör” des eigenen
Mandanten (!) benötigt er dafür nicht. Daraufhin legt er nicht etwa das Mandat
nieder, sondern verweigert diesem einfach sogar ein einfaches
Verteidigergespräch! - Wie könnte man sonst noch besser den eigenen Mandanten
der Justiz ans Messer liefern?
Heute am 03.04.2012 fand am AG-Minden
(43 Js 2218/10 V)
bei Richter Dr. Jörg Eisberg und Oberamtsanwältin Bohrenkämper die
Hauptverhandlung wegen 3 Beleidigungen des Betreibers dieser Internetseiten
statt und es gab 3x30= 90 Tagessätze Geldstrafe. Wie sich in der Justiz in
Gemeinsamkeit in Schweinereien abgedeckt wird und wie Richter Dr. Eisberg und
Oberamtsanwältin Bohrenkämper ihre abdeckenden Rechtsbeugungen unter dem Volk verbreiten.
In diesem Verfahren zitierte Richter Dr. Jörg Eisberg noch eine angebliche weitere
Beleidigung aus einer anderen Akte, die aber von der Staatsanwaltschaft gar
nicht erwähnt worden ist. Und nach der Hauptverhandlung erklärte
Richter Dr. Jörg Eisberg, dass es ausserdem darum gehe, dass diese
Internetseiten komplett zu löschen seien.
Richter befangen - Prozess musste ganz neu beginnen, 23.02.2012
Nach monatelanger Verhandlungsdauer ist am Bochumer Landgericht ein Strafprozess
geplatzt. Grund: Der Vorsitzende Richter wurde für befangen erklärt, da er einen
Straftatverdacht in den Prozess mit einbrachte, den die Staatsanwaltschaft gar
nicht erwähnt hatte. Am Freitag startete der Prozess nochmal ganz von vorn.
Für diesen weiteren Befangenheitsgrund ist jedoch aus folgendem Grund kein
Befangenheitsantrag mehr gestellt worden:
Dem Proletenbürger, dem bei Richter Eickhoff kein rechtliches Gehör zu gewähren
ist, hätte dann wieder einen weiteren "sinnlosen, nutzlosen und nichts als
die kostbare Zeit der Justiz verschwendenden Antrag" gestellt und es hätte
die dringende Gefahr bestanden zu einer psychologischen Untersuchung geschickt
zu werden, wie bereits einmal erfolgt bei 3 Befangenheitsanträgen mit über 10
berechtigten Befangenheitsgründen, um ihn zum Abtöten seiner Person einen
Betreuer zu bestellen.
Rechtsanwältin Claudia Grether spricht über Betreuung, Psychiatrie und
Korruption in der Justiz, 17.10.20111:
"Wer dann durch das
Gutachten wirklich in die Betreuung kommt, da muss ich sagen, dass ist der
beginnende Tod. ..."
Was für einen Justizkritiker mit diesen Internetseiten, dann als
weitere juristische Abtötungsmaschinerie getätigt wird kann man sich sicherlich
kaum noch vorstellen.
Kinderporno-Affäre:
Salzburger Richter verurteilt, 03.11.2011
Fünf Monate Haft bedingt und 2.250 Euro Geldstrafe: Das ist das Urteil gegen einen 47-jährigen Jugendrichter aus Salzburg, das Donnerstag in Steyr gefällt wurde. Der Richter hat Kinderpornos im Internet gekauft und auf seinem PC gespeichert.
Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft lautete auf Verdacht der „pornografischen Darstellung Minderjähriger“. Dem Mann dürfte nun laut Rechtslage sein Richterjob weiter sicher zu sein. Denn: Überstiege die bedingt verhängte Freiheitsstrafe ein Jahr oder die unbedingt ausgesprochene Freiheitsstrafe sechs Monate, dann würde das bei Beamten laut Gesetz den sofortigen Amtsverlust bedeuten.
Allerdings soll es noch ein Disziplinarverfahren geben, sagt Christoph Mayer vom Landesgericht Steyr: „Die Möglichkeiten sind vielfältig, reichen von einem Verweise bis zu Kürzung der Bezüge. Mögliche drastischere Mittel wären die Vesetzung bis hin zur Entlassung. Es obliegt dem Disziplinargericht, hier eine Entscheidung zu fällen.“ Begründung: „Burn-Out, kein Urlaub“ In der Urteilsbegründung wurde Donnerstag bekannt, dass sich der Richter während der Tatzeit laut Gericht in einer „psychischen Ausnahmesituation“ befunden habe, weil er seit Anfang 2007 „keinen Urlaub mehr gehabt“ habe und auch unter einem „Burn-out-Syndrom“ leide. Bei der Bemessung der Strafe seien unter anderem das Geständnis und die bisherige Unbescholtenheit mildernd berücksichtigt worden, heißt es bei der Justiz. ...
Rosenheim-Cops: Umstrittener Polizei-Einsatz bei Familie, 26.10.2011| Kurnaz berichtete von Folter und grausamer Behandlung, die er nach seiner Festnahme in Afghanistan und während seiner Haft in Guantánamo erlitt. Unter anderem sei er in Afghanistan mit Elektroschocks gefoltert und sein Kopf in einen Eimer mit kaltem Wasser getaucht worde. In Guantánamo sei er nach einem Verhör, in dem er sexuell gedemütigt worden war, geschlagen und anschließend isoliert worden.rat Kurnaz’ Aussagen sind äußerst erschreckend und glaubwürdig. Kurnaz berichtete außerdem, dass er auch von deutschen Ermittlungsbeamten vernommen wurde. Auf seine Nachfrage, was sie mit seinen Aussagen anfangen und ob sie sich für ihn einsetzen würden, erhielt er die Antwort, über sein Schicksal hätten nicht sie, sondern die Amerikaner zu entscheiden. |
Fünf Jahre unschuldig im Knast: Staatsanwaltschaft in Hannover verschweigt entlastendes Material, DasErste panorama, 25.01.2009
28
Jahre Haft für korrupten Richter, Richter steckt Kleinkriminelle Kinder
in private Kinderheime, die vom Staat bezahlt werden und saftige
Gewinne kalkulieren, 12.08.2011Die Videoüberwachung im Eingangsbereich des Amtsgerichtsgebäudes in Meldorf könnte allenfalls eine psychische Zutrittsbeeinträchtigung darstellen. Aufgrund der allenfalls geringen Eingriffsintensität stünde sie einer physischen Zutrittsverwehrung jedoch nicht gleich, so dass damit eine Verletzung des Öffentlichkeitsgrundsatzes nicht einherginge.Wenn man überlegt, ob sich ein Beobachter abgehalten fühlen könnte, geht es ja gerade alleine um psychische Einflußnahme. Man muss sich also ganz besonders damit auseinandersetzen, welche Schwellen man sieht und wann die überschritten wären. Solange man – wie das OVG Berlin-Brandenburg und nun das LG Itzehoe – diese Auseinandersetzung vermissen lässt, macht man nur deutlich, dass man sich alleine vom Ergebnisorientierten Arbeiten hat leiten lassen. Das ist letztlich Schade, denn Kontrollen werden in irgendeiner Form sicher sein müssen – und die Rechtsprechung wird sich schlicht mit der Frage auseinandersetzen müssen, wo man eine Schwelle setzt, an der sich Maßnahmen zu orientieren haben.

Hornbeck:
Alle Schwarzbauten wurden legal - bis auf seinen, Bürgermeister
legalisiert sich Schwarzbau selbst, 03.11.2009
Keine
Gnade für Häftling 179212? Jens Söring hofft seit 25 Jahren auf seine
Freilassung in Virginia, ZDFinfo 24.10.2011
Vom
Rechtsbeuger zum Rechtsanwalt- Die Karriere von rechtsbeugerischen
DDR-Richtern in der BRD, 07.08.1990
Rechtsbeugende
in ihren Sesseln wohlgefällig lümmelnde DDR Richter, die ihre Macht
beim Rechtsbeugen regelrecht ausgekostet haben, wieder in den
Staatsdienst der BRD übernommen, rbb Klartext, 2011
9
jähriger abgezockt von der Justiz, SAT1 Magazin, 10.07.2009
Justiz im Zwielicht.
Ihre Rolle in Diktaturen und die Antwort des Rechtsstaates.
Akademiebeiträge zur politischen Bildung Bd. 32
Baustelle Justiz in Österreich, Report (ORF),
26.07.2011
Landeserbhofgericht
in Celle, Erbhofrichter und Staatsanwälte wie andere Nazirichter in der
BRD wieder in den Staatsdienst übernommenWer vor
Gericht zieht, legt sein Schicksal in die Hände von
Juristen. Anfangs kennt das Vertrauen in die Rechtsexperten keine
Grenzen. Was aber, wenn Anwälte, Staatsanwälte oder
Richter patzen? Wenn sie Fehler machen, die Gesetze nicht kennen, wenn
sie überfordert sind, faul oder schlampig arbeiten?
Fristversäumnis,
Prozesstreiberei oder ganz
banale
Ahnungslosigkeit von Anwälten können verheerende
Folgen haben.
Von
Polizisten den Schädel gebrochen, Der Fall Paul B., Verurteilt wird das
Opfer zu einer Bewährungsgefängnisstrafe, Justiz glaubt fast immer nur
den Polizeibeamten, 2006Ablehnungsgesuch wegen Befangenheit und juristischer Inkompetenz, Strafantrag wegen Rechtsbeugung in Darmstadt, 15.06.2009
Strafanzeige gegen Richtern des Landgerichts Darmstadt Dr. Griem, Dr. Pelzer, Volland, Dr. Kaiser, Becker, Biskamp und gegen Richter des Amtsgericht Dr. Schnurr und Richterin des Amtsgericht Honemann wegen Rechtsbeugung, § 339 StGB; Falschbeurkundung im Amt, § 348
StGB, und Gebührenüberhebung, § 352 StGB.
Justiz: "Im deutschem Strafprozess gibt es nach der geltenden Strafprozessordnung für den Angeklagten keine Prozesskostenhilfe.“"
(Anlage 2). Dabei besagt § 172 (3) StPO für die Prozeßkostenhilfe gelten dieselben Vorschriften wie in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten. Der Antrag ist bei dem für die Entscheidung zuständigen Gericht einzureichen.
Teure Anwaltssuche im Internet, doppelt von Anwälten
abkassiert. Filesharing Abmahnung, ZDF WISO 09.05.2011
Es ist nachts ca. 2 Uhr
und stockfinster. Die Autobahn ist dreispurig mit Standstreifen.
Treuhand,
Wiedervereinigung: "Aus Luftbuchungen wurden Goldbarren", "Beutezug
Ost", "Das grösste Betrugskapitel Deutschlands", Frontal21, 2011
Die
Schrecken der Meere Frachter verpesten die Umwelt, BR-Online 14.04.2011
Unschuldig
im Knast, betrifft SWR RP
Unschuldig als
Kinderschänder angeklagt, SAM Pro7
ZDF-"Die Stieg Larsson Story" am 23.01.2011, "Die
Demokratie ist immer bedroht"
Hitlers
Eliten nach 1945 - Freispruch in eigener Sache, ARD-SR
Die
Tamiflu-Lüge, Mit einem fast wirkungslosen Medikament dank der WHO
Milliarden verdienen, Odysso SWR, 03.04.2011
Polizei
verprügelt Hells Angels Mitglied. Die Polizei fängt an zu schubsen und
haut dann mit Knüppeln drauf und tritt gemeinschaftlich nach, wenn der
geknüppelte auf dem Boden liegt, denn man ist nicht zimperlich, 2009
Beeinflusste
Richter, PR-Strategen, Frontal21, 15.02.2011
Bei Rot in Gelsenkirchen
über eine Ampel gefahren obwohl die Ampel garnicht vorhanden war,
sondern eine Banane, 07.02.2011
Mehere TV-Berichte über "Korruption
in Recklinghausen" im Jahr 1996
Erich Schöndorf, Von Menschen und Ratten,
Holzschutzmittelprozess, 01.07.1998
Pressefreiheit in Deutschland gibt es nicht und der
Bürger wird von der Presse belogen, 11.2010Die
fast „unglaubliche Geschichte“ des Winzers Manfred Simon aus Reil an
der Mosel, der seit fast 25 Jahren unschuldig verklagt, verfolgt und
gedemütigt wird.
Ich
möchte über diesen Skandal, den man schon „Missbrauch staatlicher
Gewalt“ nennen kann, hier in voller Länge berichten. Da dieser
allerdings sehr umfangreich ist, wird es nicht möglich sein, ihn in
einer Berichterstattung zu veröffentlichen. An dieser Stelle möchte ich
ausdrücklich darauf hinweisen, dass mir über den gesamten Sachverhalt
schriftliches Beweismaterial vorliegt. Zunächst einen Einblick in
dieser fast unglaublichen Geschichte
Wahrscheinlich
aus Konkurrenzgründen wurde Manfred Simon 1986 durch Kriminalkommissar
Karlheinz C. aus Wittlich wegen Verstoßes gegen das Weingesetz
(Weinpanscherei) angezeigt. Obwohl er seine Unschuld beweisen konnte,
ließ man die Klage dennoch zu. Ermittelnder Staatsanwalt war Georg J.,
Staatsanwaltschaft Trier, befreundet mit Herrn Kommissar C. So begann
für die Familie Simon ein wahres Martyrium. Herr Simon ließ sich nicht
einschüchtern und wurde somit für die Justiz ein „unbequemer
Fall“.
Man
ging sogar so weit, dass man seinen, damals 19- jährigen Sohn Andreas
einer Verfolgungsjagd aussetzte, so dass der junge Mann am Rande eines
Zusammenbruchs stand. Vom Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Bernkastel
–Wittlich wurden die Eltern zu einem Gespräch geladen mit der
Begründung, er sei erholungsbedürftig. Der Amtsarzt Dr. F. kam nach 20
Minuten zu der Diagnose, es liege eine Hirnstammerkrankung vor. Herr
Dr. F. erklärte den Eltern, er brauche einen Menschen nur anzusehen,
dann wisse er, was los sei. Nach dem heutigen Stand der Medizin ist es
auch für erfahrene Neurologen oftmals nicht einfach, eine
Hirnstammerkrankungen zu diagnostizieren. Eine eindeutige Diagnose ist
nur durch eine Kernspin-bzw. Magnetresonanztomographie zu stellen. Die
Diagnose liegt 21 Jahre zurück. Es ist davon auszugehen, dass Herr Dr.
F. als Amtsarzt keine neurologische Fachausbildung besaß und somit
seine Kompetenz als Amtsarzt überschritt. Andreas Simon kam nicht in
eine Erholungskur, sondern in die Psychiatrie der Klinik Sonnenwende in
Bad Dürkheim. Dort erlebte er die Hölle, er wurde mit Psychopharmaka
fast vergiftet. Das ganze Ausmaß der Geschichte erfolgt später.
Anzeigen,
die Herr Simon erstattete, wurden nicht bearbeitet, Beweismaterial
verschwand. Anwälte wurden dazu angehalten, die Interessen der Familie
Simon nicht zu vertreten. Auch gegen die Eheleute Simon wurden
Unterbringungsmaßnahmen eingeleitet. Als dies jedoch nicht gelang,
versuchte man den unangenehmen und lästigen Bürger anderweitig
auszuschalten, denn das Ansehen der Justiz musste unter allen Umständen
gewahrt bleiben. Staatsanwalt Georg J. äußerte sich in seiner
Stellungnahme zu einer eingereichten Klage des Herr Simon gegen ihn,
dass eine Klage nicht zulässig sei, weil Herr Simon ausweislich
aufgrund eines erstatteten psychiatrischen Gutachtens im Sinne des § 20
StGB schuldunfähig sei. Rechtsanwalt Matthias M. aus Zell forderte
dieses Gutachten an, welches er jedoch nie erhielt. Es konnte auch kein
Gutachten geben, da Herr Simon nie psychologisch untersucht bzw.
begutachtet wurde. Seit nunmehr einem Jahr stehen Herr Rechtsanwalt für
Verwaltungsrecht, Karlheinz Hösgen aus Euskirchen und ich der Familie
Simon im Kampf gegen die Justiz zur Seite. Herr Hösgen forderte
Akteneinsicht. Die Staatsanwaltschaft und das Amtsgericht Trier
antworteten erst gar nicht, das Verwaltungsgericht Trier übersandte
eine „Ersatzakte“, aus der hervorging, dass ausgerechnet die Akte des
Herrn Simon seit Jahren in der Hierarchie von unten nach oben gesucht
wird, schriftlich bestätigt mit Datum, Unterschriften und
Dienstbezeichnungen der Mitarbeiter, zusätzlich noch einmal durch ein
Schreiben von Justizamtsrat „Neuss“. Seltsamerweise befand sich in
dieser Akte auch ein Verhandlungsprotokoll des Amtsgerichts Trier über
die Hauptverhandlung in einer Strafsache gegen Herrn Simon. Zu dieser
Verhandlung war ohne Wissen des Herrn Simon der Gutachter Dr. Wilhelm
C. Chefarzt der psychologischen Klinik des Herz-Jesu-Krankenhauses in
Trier geladen. Herr Dr. Wilhelm C. hatte Herrn Simon vorher noch nie
gesehen, gesprochen und war auch mit dem gesamten Sachverhalt nicht
vertraut. Trotzdem konnte er nach einer relativ kurzen Zeugenaussage
des Herrn Simon feststellen, dass er an einer Persönlichkeitsstörung
leide und ein Querulant sei. Es ist davon auszugehen, dass schon vor
Beginn der Verhandlung beschlossen wurde, dass Herr Simon nach § 20
StGB für schuldunfähig erklärt werden soll.
Die
Schuldunfähigkeit nutzte die Justiz allerdings nur für ihre Zwecke,
damit eingereichte Strafanzeigen von Herrn Simon abgelehnt werden
konnten.
Fraglich
ist, was dieses Protokoll in den Akten des Verwaltungsgerichtes zu
suchen hatte. Außerdem ist davon auszugehen, dass dieses Protokoll
irrtümlich zugesandt wurde. Rechtsanwalt Hösgen beantragte die Löschung
dieses Gutachtens aus allen Akten, da es nicht nach den Grundsätzen der
Psychologie erstellt wurde und somit ungültig ist. ...
Wir
sind nach der Sichtweise unserer Politiker ein Rechtsstaat von
Weltgeltung. Das ist eigentlich so übertrieben und so gelogen, dass man
es nur noch als Witz bezeichnen kann.
Gewollte
Gutachten zur Rechtlosstellung und verbotene Geheimakten auch
bei der Polizei. hr hessenschau, 15.12.2010
Quiz mit Stromschlägen Fernsehspiel mit dem
Tod, 18.03.2010
Der
Rechtsbeuger Präsident Dr. Ernst Tschanett des OLG Bamberg: Beschwerden
mit begründetem Beschwerdeinhalt werden nicht beantwortet, 03.01.2011
Aufgrund
des Geldmangels der studentischen Initiatoren bestand die Ausstellung
nur aus Fotokopien von Sondergerichtsurteilen, Justiz- und
Personalakten, die auf einfachste Art in Schnellheftern zusammengefasst
und oftmals von schlechter optischer Qualität waren. Zur Erläuterung
dienten lediglich handgeschriebene Plakate. Spektakulär war nicht die
Aufmachung, sondern der Inhalt: Namenslisten wiesen die vormalige
Tätigkeit von Justizjuristen in der NS-Judikatur aus, dokumentierten
die Todesurteile,
an denen sie beteiligt gewesen waren, und offenbarten ihre aktuelle
Tätigkeit in der westdeutschen Justiz. So lagen u.a. auch Justizakten
des Sondergerichts Prag aus. Die dort vormals tätigen Justizjuristen,
wie z.B. Richter Johannes Dannegger, AGR Walter Eisele und Richter Kurt
Bellmann waren allesamt wieder an deutschen Gerichten tätig. Der
ehemalige Richter Erwin Albrecht hat es gar zum Landtagsabgeordneten im
Saarländischen Landtag gebracht. Den Unrechtscharakter der Urteile
konnten die Besucher der Ausstellung anhand der Kopien der
Verfahrensprotokolle nachvollziehen.
Trotz
überraschenden Leichenfunds: LG Landshut lehnt Wiederaufnahme in der
Horrorfilm-Märchenstunde Neuburger Totschlagsfall ab, BGH versagte
ehemals bereits die Revision, 19.11.2009
Wie
der solare
Effizienz-Schwindel in
Deutschland durch Geheimakten, Psychiatrisierungen eines Bürgers und
eine bedenkliche Allianz zwischen Politik, Medien, Verbraucherschutz
und Justiz vertuscht wird.
Die teuerste Ampel der Welt
in Afghanistan ohne
Strom für 100 Millionen EUR
Abgezockt
am Telefon - Das Milliardengeschäft der Gewinnspiel-Mafia, 11.10.2010
Der
Präsident des OLG Hamm Gero Debusmann am 06.05.2008:
Luna-Hilfe für
behinderte Katzen e.V. , Luna
Hilfe
Forum
http://www.maltakatzen-in-not.de/startseite.html
Wie
man in Justiz und Politik Geld druckt und weitere Politikschweinereien:
www.justizkacke.de/politik.htm
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AG-Witten.
Der "Glaube" im Jahr 2008 an das deutsche Rechtssystem...
Der
Glaube an die Justiz 2: "...wer das liest
kommt zu einem klaren Schluß unser System ist auf gut deutsch
am Arsch."
Von
deutschen 192 gecasteten Richtern sind 192 eine wirkliche Kathastrophe,
es sind "grauenvolle, stupide, dumme, rechtshaberische eitle
Männer". WDR- "Kölner-Treff", 27.08.2010 (für Richterinnen gilt das
gleiche natürlich ebenso, nur auf eine etwas andere Art und Weise).
Wen
würden
Sie lieber wählen? Einen Kinderporno-Sauger? Oder den
Justiz-Minister CDU, der den Kinderporno-Sauger zum
Gerichtspräsidenten ernannt hat?: Dr. Johannes
Remmel war Präsident des Verwaltungsgerichts Kassel.
Überlastet, wie unsere Justiz nun einmal ist,
betätigte sich Remmel nebenbei als Vorsitzender eines
Kirchen-Gerichts in Fulda, Vorsitzender des Tennis-Clubs Marburg,
Vorsitzender des Elternbeirats der E-Schule Marburg, Lehrbeauftragter
der Uni Gießen, Kassenwart der hessischen Verwaltungsrichter.
Und immer noch hatte Remmel viel freie Zeit. Er nutzte sie um mehr als
1000 Kinderpornos aus dem Internet zu saugen. Das aber haben nicht
hessische Polizeibeamte aufgeklärt, sondern Leute in Cottbus.
Vom Opfer zum Täter,
Notwehr und Zivilcourage vor Gericht, ZDF Frontal21 24.08.2010
Abrechnung
- Die Unmoral Justizias
Roben,
Richter, Rechtsverdreher, H.G. Möntmann
ROLF
LAMPRECHT: Die Lebenslüge der Juristen. Warum Recht nicht
gerecht ist
Prof.
Uwe Wesel, Risiko Rechtsanwalt
Extra 3,
Kunstwerk "Arschficker" vor dem Amtsgericht Schwerin im Jahr
2005 vom Künstler Günther
Schuhmann
Gert
Postel über seine Psychiatrie-Erfahrung als Oberarzt: "Auch
eine dressierte Ziege kann Psychiatrie ausüben"
ARD,
Die Moral der Gutachter, gekaufte Sachverständige, gelesen wird bei
Gericht grundsätzlich nur die letzte Seite des Gutachtens, 1998
Ein
Fahrzeugführer
muß sogar vor unbeleuchteten Hindernissen anhalten können:
Rechtsbeugermafia
2
Die Erben von
Frankfurt, www.die-richterin.com
Sendung
auf 3Sat, die deutsche Justiz: "Halbgötter in Schwarz"
(17.03.2005)
Richter Thomas Melzer: "Es ist eine
Gefahr, die der Berufsstand mit sich bringt, man ist ja quasi von
Berufswegen über viele Jahre im Recht, man war es gestern man
ist es heute und wenn nichts dazwischen kommt ist man es bis zum
Pensionsalter. Dieses Bewusstsein schleicht sich ein und es
trägt die Gefahr einer gewissen Deformation in sich und ich
kenne Kollegen bei denen sich diese Gefahr materialisiert hat."
Rolf
Bossi Halbgötter in Schwarz. Deutschlands Justiz am Pranger,
Eichborn Verlag Frankfurt/M (2005)
Rechtsbeugung durch
Rechtsprechung von Günter Spendel, de Gruyter Verlag 1984
Am
Vewaltungsgericht stellt die Rechtsbeugung anscheinend nicht nur ein
richterlichtes Selbstverständnis, sondern sogar eine
Notwendigkeit dar. Das dort die Rechtsbeugung betrieben wird, die dort
oder an einem anderen Gerichten betrieben wird darf man aber nicht
sagen, weil einem dann ebenfalls in Rechtsbeugung sämtliche
Grundrechte, Menschenrechte und alle anderen Rechte zu versagen sind.
Wer also glaubt er tue etwas gutes, wenn er sich über
Rechtsbeugung und unrechtes und ungerechtes Verhalten in der Justiz
beschwert und glaubt er müsse sogar für seine
entsprechende Arbeit eine Belohnung erhalten und er würde nun
auf Richter treffen, die Rechtsbeugung in der Justiz beseitigen wollten
aufgrund ihres Amtseides und Gehaltes für das diese
entsprechend bezahlt werden, der wird sich überaus wundern,
dass ihm nun aufeinmal keine Rechte, keine Grundrechte, keine
Menschrechte und auch kein Recht mehr auf ein faires Verfahren und
unbefangene Richter zusteht.
Die
Polizei beschlagt eine
Kamera, weil damit ein Polizeigebäude gefilmt worden ist, weil
das Gebäude das Recht am eigenen Bild geltend macht.
Staatsanwaltschaft
Legalität und Weisungsbindung, Richter Enno Knobloch, 2004
Staatsanwältin
erklärt die Korruption und die Absprachen im Amt ,
Rechtssprechung Pi mal Daumen, 09.08.2010
ROG
kritisiert Urteil in der
„Sachsen-Sumpf“-Affäre
Gekaufte
Urteile, Geschäfte vor Gericht, Frontal21,
Gerichtsmonopoly
Furchtbare
Richter, Verbrecherische Todesurteile deutscher Kriegsgerichte,
Gritschneder Otto, Beksche Reihe
Furchtbare
Juristen
Justiz
im Nationalsozialismus - über Verbrechen im Namen des
Deutschen Volkes Wann beschäftigt sich die Justiz mit dem systematischen nazionalsozialischtischen Herrschaftsgedankengut in der Gegenwart für dass man die Kollegen ebenfalls in der Gegenwart elitär feiert und lobt, dass bisher in der BRD zehntausenden von Menschen ihre Existens oder ihr Leben gekostet hat?:
Richter Frank Fasel 2008: „Die Justiz ist nicht bewegbar. Wenn ich an meinen Beruf zurückdenke, dann überkommt mich ein tiefer Ekel vor "meinesgleichen"
ARD FAKT
vom
24.07.2007
Entmoralisierung
des Rechts (2008)
Von der Guillotine zur Giftspritze. Die
Geschichte der Todesstrafe. Fakten - Fälle - Fehlurteile
In den Fängen der
Justiz. Fälle - Fakten - Fehlurteile
Hans-Dieter
Otto: "Im Namen des Irrtums!", Fehlurteile in Mordprozessen
Summa
iniuria, ein Pitaval der Justizirrtümer, 1976
Medical
Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin,
Tödliche Fehler, USA 1996 / 2005
Der
Fall Pascal: Ein Strafprozess schlägt Wellen
Sabine
Rückert: Unrecht im Namen des Volkes
3sat
Recht brisant: Volker
Bauch -Unschuldig hinter Gittern Späte
Rehabilitierung: Sieben Jahre lang galt ein Lehrer zu Unrecht als
Kinderschänder
Wo immer Bernd Herborth hinkam, sein schlechter Ruf war ihm
vorausgeeilt – auf der Straße, am Arbeitsplatz, im
kleinen Städtchen Altenbeken bei Paderborn. Seit das
Landgericht der Domstadt den heute 46jährigen im Mai 1989
wegen sexuellen Mißbrauchs seiner Tochter zu 18 Monaten
Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt hatte, war der
Realschullehrer als „Kinderschänder“
geächtet. Er verlor Job, Familie, Reputation. „Zu
Unrecht,“ entschied jetzt, im Wiederaufnahmeverfahren, das
Landgericht Detmold. „Ohne jeden Zweifel“, so die
Urteilsbegründung, „ist Herborth
unschuldig.“
http://www.focus.de/politik/deutschland/justizirrtum-lange-leidenstour_aid_158308.html
Pro7
SAM. Staatsanwaltschaft Ingolstadt.
... Dabei strotzt die Expertise nur so von Fehlern sagt Prof. Burkard
Schade einer der renommiertesten deutschen Gerichts- und
Kinderpsychologen. Er hat ebenfalls ein Gutachten verfaßt und
kommt zu einem anderen Ergebnis. Hätten Polizei und Gutachter
korrekt gearbeitet wären jedenfalls nach wenigen Wochen die
Ermittlungen eingestellt worden. Ein freiwilliger
Lügendetektortest bestätigt den
höchstmöglichen Wert für seine Unschuld. Die
Strafverfolger jedoch läßt das kalt. Ebenso, dass
der angebliche Missbrauch seiner Pflegetochter Maria sich als falsch
erweist. Erst der Prozeß offenbart die Wahrheit. Nach nur
wenigen Minuten wird Burger freigesprochen und erfährt
weswegen sein gesamtes Leben zerstört wurde. Simones
Leidenschaft für Gerichtssendungen.
Es macht mich verbittert aber in erster Linie macht es mir Angst. Es
macht mir Angst heute zu sehen was einzelnen Personen in diesem Land
geschehen kann und es könnte jedem anderen an jeder Zeit an
jedem Tag passieren. Nach 18 Monaten Ermittlungen ist Manfred Burgers
Leben und das seiner Ehefrau ein Trümmerhaufen, seine Firma
ist ruiniert. Folgen eines Justizirrtumes, den selbst ein Freispruch
nicht mehr gutmacht.
Justizirrtum im Bosenhof-Prozess:
Warum Arthur
B. auf dem Löwenanteil der Anwaltskosten sitzen bleibt /
Dritte und letzte Folge
WIESBADEN Arthur B. ist froh, wieder in Freiheit und bei seiner Familie
zu sein. Doch der Justizirrtum bleibt für ihn nicht ohne
Folgen. Das Vertrauen des 38-Jährigen in den Staat ist
geschwächt, finanziell waren die Prozesse für ihn ein
Desaster.
26 Monate und 18 Tage hatte Arthur B. im Gefängnis gesessen,
angeblich weil er zum dreifachen Mord auf dem Bosenhof bei Bad
Kreuznach angestiftet hat. Insgesamt hätte er zehn Jahre
verbüßen sollen für ein Vergehen, das er
nicht beging: Aber nach erfolgreicher Revision vor dem
Bundesgerichtshof hat erst kürzlich das Landgericht Bad
Kreuznach das Unrechts-Urteil aufgehoben.
...Auch nicht seine Mutter. Die hatte sogar ihr Haus verkauft, um die
Anwälte zu bezahlen, mit deren Hilfe Arthur B. die Freiheit
teuer erkaufte. Denn die Anwalts-Rechnungen addierten sich auf 65 000
Euro. Vor allem die Revisionsspezialisten hatten teuer zu Buche
geschlagen. Aber trotz Justizirrtums bekommt er davon nur einen
Bruchteil ersetzt. Nämlich nur den, der das Limit der
Gebührenordnung nicht überschreitet - Honorare
für Revisions-Spezialisten liegen in der Regel weit
über diesem. Dem erlittenen Unrecht folgt der finanzielle
Schaden. Das Haus der Mutter ist weg. Und der Staat zahlt in seinem
Fall nicht einmal eine Entschädigung für die Zeit
hinter Gittern.
http://www.wiesbadener-kurier.de/rhein-main/objekt.php3?artikel_id=1319093
Justizirrtümer in Deutschland Schwere
Justizirrtümer werden eher selten aktenkundig. Hier drei
Beispiele:
Das Landgericht Stuttgart verurteilte 1995 eine ehemalige
Pharmaziestudentin wegen Giftmordes an ihrer Nichte (8) zu lebenslanger
Haft. 1999 sprach der Bundesgerichtshof die Frau frei: Das Urteil sei
aufgrund reiner Vermutungen gefällt worden.
Ein Ziegeleiarbeiter wurde 1971 in Hamburg wegen Sexualmordes an einer
6jährigen verurteilt. Ein später aufgetauchtes
Polizeiprotokoll schloß ihn als Täter aus. Nach 17
Jahren im Gefängnis wurde er freigesprochen.
Ein Offenburger Gericht warf einem Fleischer 1955 den Mord an einer
Frau vor - lebenslange Haft. Ein Gutachten bewies 1969: Das Opfer starb
an Herzversagen.
deutsche presse agentur
Unschuldiger vier Jahre in Haft?
Prozeß um möglichen Justizirrtum. Ehemann soll
Polizistin fast erdrosselt haben. Er spricht von "Betrug". Gestern hat
vor dem Landgericht Mannheim das mit Spannung erwartete
Wiederaufnahmeverfahren begonnen. Wörz, ein Installateur und
Bauzeichner aus Birkenfeld bei Pforzheim, stritt erneut alle
Vorwürfe ab. Er war 2001 aus dem Gefängnis entlassen
worden, obwohl das Mannheimer Landgericht zweimal eine Wiederaufnahme
ablehnte. Schließlich entschied das Oberlandesgericht
Karlsruhe, den Fall neu aufzurollen. Pikant: Zuvor waren die
Opfer-Eltern mit dem Versuch gescheitert, 150 000 Euro Schadenersatz
einzuklagen. Vielmehr übte das Zivilgericht scharfe Kritik an
dem Urteil von 1998. Die Zivilkammer des Karlsruher Landgerichts fand
"keine überzeugenden Indizien", daß Wörz
der Täter ist. Der Vorsitzende Richter Wolf-Rüdiger
Waetke rügte nicht nur das Strafgericht, sondern auch die
Arbeit der Ermittler. "Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren,
daß in manchen Punkten nicht objektiv ermittelt wurde."
http://www.abendblatt.de/daten/2005/05/31/440820.html
Wie ein Student zum Justizirrtum wurde
Ali Rasoulzadegan (27) studiert Architektur im sechsten Semester, jobbt
nebenbei, um sich sein Studium zu finanzieren - ein unbescholtener
Bürger. Und doch geriet er unschuldig in die Mühlen
der Behörden, wurde zum "Justizirrtum", weil Polizei,
Staatsanwaltschaft und Gericht schlampig ermittelten.
Rasoulzadegan: "Erschreckend, wie schnell man unschuldig ins Visier der
Justiz geraten kann. Nur weil ich so hartnäckig war, konnte
ich meine Unschuld beweisen."
http://www.abendblatt.de/daten/2006/07/05/582307.html
Panorama,
Das Erste , Er hat die Folgen eines Justizirrtums nicht
überwunden, weil er 4,5 Jahre im Gefängnis gesessen
hat, unschuldig.
Die
Irrtümer der Strafjustiz und ihre Ursachen. Geschichte der
Justizmorde von 1797 - 1910. Vollzug
im Verborgenen, Die Todesstrafe im sozialistischen Einheitsstaat
Strikteste Geheimhaltung und falsches Spiel: Selbst unmittelbar vor der
Hinrichtung durch Erschießen wusste ein in der DDR zum Tode
Verurteilter oft nicht, was ihm bevorstand. Und danach ließ
man die Leiche einfach verschwinden. Angehörige suchen noch
heute ihre Toten.
TODESSTRAFE
IN DER DDR, Der Henker kam von hinten 13.07.2007
Die Todesstrafe war eines der größten Geheimnisse
der DDR: Vor 20 Jahren schaffte das Politbüro Exekutionen ab.
SED-Chef Honecker ging es dabei nicht um Humanismus und Menschenrechte
- der Diktator brauchte den Goodwill des Westens, um seinen maroden
Staat am Leben zu halten.
Todorovs
lange Jahre im Knast Die Autobiografie des ersten Geiselnehmers in
Deutschland, Berliner Zeitung 14.03.2002
Lieber
doch kein Mörder, Frankfurter Rundschau 06.04.2010